Grundlage unseres Investmentprozesses ist die quantitative Verarbeitung fundamentaler und technischer Informationen zu Prognosen für Einzeltitel. Dabei schätzen wir simultan für jeden einzelnen Titel in einem ca.1.700 Aktien umfassenden Universum die für den nächsten Monat erwartete Outperformance gegenüber dem Markt. Insgesamt erfolgt also eine detaillierte Bottom-Up Analyse, Allokationsentscheidungen ergeben sich indirekt aus der Aggregation fundamentaler Einzeltitelinformationen auf Länder- und Branchenebene.
Im Rahmen der Portfoliokonstruktion werden diese Performance-Prognosen in Gewichtungen umgesetzt. Zielsetzung ist hier ein möglichst optimales Verhältnis von erwartetem Ertrag zu erwartetem Risiko, wodurch die Risikokontrolle zu einem integrierten Bestandteil des Investmentprozesses wird und nicht nur ein nachgelagertes Controlling-Instrument ist. Ferner werden die geschätzten Transaktionskosten berücksichtigt. Das Verhältnis dieser drei Hauptkomponenten des Anlageerfolgs zueinander wird mittels eines mathematischen Verfahrens optimiert - die wesentlichen Anlageentscheidungen werden in dieser Phase getroffen.
In der nachfolgenden Implementierungsphase werden die ermittelten optimalen Portfoliogewichte durch effizientes und transaktionskostenorientiertes Trading umgesetzt. Die Auswahl der beauftragten Broker-Häuser erfolgt ausschließlich nach dem „Best Execution" Prinzip.
Die erzielten Ergebnisse werden einer eingehenden Analyse (Performance Attribution) unterzogen.